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Erich Sedlak

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Unser Haus in der Martinsgasse war in die Jahre gekommen.

Genauer gesagt: es hatte vor kurzem seinen hundertsten Geburtstag gefeiert. Und der Alterungsprozess war, obwohl vor über zwanzig Jahre eine erste Renovierung stattgefunden hatte, nun nicht mehr länger zu übersehen. Die Fassade zeigte einige ausdrucksvolle Kummerfalten, die Gipsstuckaturen etliche Karieslücken; der Verputz war teilweise großflächig abgefallen und die zwölf Fenster konnten durchaus mit der Bezeichnung „lungenkrank“ versehen werden.

Da wir uns nicht der Nervenschlacht aussetzen wollten (und das wussten wir aus leidvoll gemachter Erfahrung), mit diversen Handwerkern die Terminplanung ausverhandeln zu müssen, suchten wir nach einem Unternehmen, wo alle anstehenden Arbeiten quasi „aus einer Hand“ erfolgen konnten. Und fanden die Firma Wohnservice in Wöllersdorf.

Nachdem wir uns dort telefonisch gemeldet hatten, kam schon einige Tage darauf deren Boss, Herr Walter Schwarzbart, in unsere „Ruine“. Und es erschien uns, als besuche ein Primar höchstpersönlich einen schwer darniederliegenden Patienten, - doch keine Panik verbreitete er bei seiner umfassenden Diagnose, sondern vielmehr Optimismus und gläubige Zuversicht. Herr Schwarzbart hatte zu diesem  Rendezvous - nicht ganz zufällig – ein dickes Paket mit Katalogen mitgebracht und beriet uns mit Enthusiasmus (so als wäre es sein eigenes Haus) und mit großer Fachkompetenz, aber auch mit vollstem Verständnis für den doch eher schmalen  Geldbeutel eines Schriftstellers.

Resümee: Schwarzbart erhielt den Auftrag!

Über die nächsten sechs Wochen der Generalsanierung (Staubwolken, Schuttberge, Pressluftgehämmer, Hiobsbotschaften des Bautrupps) sei lieber der Mantel des Schweigens gebreitet, oder doch an dieser Stelle ein Rat an etwaige Leidensgenossen: Niemals, hört ihr, niemals sollte man in einer Baustelle wohnen bleiben!

Letztendlich erstrahlte aber die Fassade unseres alterwürdigen Hauses in einem makellosen Schönbrunnergelb,- der Sockel in Milkaschokoladebraun (ein Sonderwunsch der Ehefrau),- die Stuckaturen waren liebevoll ergänzt und neue Gaulhoferfenster und Marmorfensterbänke unter Berücksichtigung des antiken Baustils eingebaut worden.

Oder wie das einer der sympathischen Mitarbeiter der Firma Wohnservice beim trinkgeldreichen Abschied  so treffend ausdrückte:
„Schöner geht nicht, Chef!“
 
Erich und Inge Sedlak, zufriedene Kunden der Firma Wohnservice

Erich Sedlak, lebt in Wiener Neustadt; schrieb 21 Bücher, zuletzt: 2010: Alles nur Gerüchte?“ (Hörbuch); 2011: Thomas und der Club der Kristallhöhle (Jugendkrimi); Drehbücher, Bühnenstücke, Hörspiele, zahlreiche Literaturpreise; Mitglied: P.E.N., podium, ÖSV, IG AutorInnen; Präsident des NÖ P.E.N.-Clubs. www.erichsedlak.at

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